Monatsblitz: David Höffer tut es erneut

Wer fängt David Höffer? Wer fängt David Höffer? OSt

Man kann im Blitzschach mehr Material haben, mehr Zeit und eine viel bessere Stellung – doch ist all das leider noch keine Garantie, am Ende tatsächlich einen vollen Punkt zu holen. Und im Spiel gegen David Höffer schon gar nicht – einmal mehr erwies sich der Delmenhorster bei fünf knappen Minuten Bedenkzeit als unbezwingbarer Gast, der dem versammelten Werderaner Feld davonspurtete und mit 7 von 8 möglichen Punkten verdient den September-Monatsblitz gewann.

Getreu seinem Motto „wenn man aufgibt, bekommt man null Punkte – aber wenn man noch ein bisschen weiterspielt, bekommt man mindestens null Punkte“ wand sich Höffer aus verschiedentlich kritischen Positionen kunstvoll noch heraus und gab allein gegen die starken Nächstplatzierten Matthias Krallmann und Dr. Joachim Asendorf zwei halbe Punkte ab.
Ob ihm das aber auch im November wieder so gut gelingen wird? Die Grün-Weißen sind spätestens jetzt über David Höffers wahre Spielstärke informiert und werden beim nächsten Mal erneut (und vergeblich?) versuchen, den Monatstitel zum SV Werder zu holen.

Als bester Spieler mit einer DWZ unter 2000 kam Andree Schondorf über die Ziellinie. Auf dem ehrenvollen fünftletzten Rang landete im September-Wettbewerb Duong Lai-Hop – bei einer diesmal nur kleinen Runde entspricht das dem sehr passablen 5.Platz.

Der nächste Monatsblitz findet statt am Donnerstag, 05.November!

Olaf Steffens

Olaf Steffens, Diplom-Handelslehrer, unterrichtet an einer Bremer Berufsschule. FIDE-Meister seit 1997, ELO um die 2200, aufgewachsen in Schleswig-Holstein. Spielte für den Schleswiger Schachverein von 1919 (moinmoin!), den MTV Leck (hoch an der dänischen Grenze!), den Lübecker Schachverein, die Bremer Schachgesellschaft und nun für Werder Bremen.

Seit 2012 Manager des Schachbundesliga-Teams des SV Werder Bremen.

Größte Erfolge:
Landesmeister von Schleswig-Holstein 1994, Erster Deutscher Amateur-Meister 2002, 5.Platz beim letztenTravemünder Open 2013, und Sieger des Bremer Hans-Wild-Turniers 2018.

Größte Misserfolge:
Werd´ ich hier lieber nicht sagen!

Größte Leidenschaften:
früh in der Partie irgendetwas mit Randbauern und/ oder g-Bauern auszuprobieren und die Partie trotzdem nicht zu verlieren – klappt aber nicht immer.

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