Kölnisch Open 2011 - Im Schatten der Erderhitzung

Vom Schachbrett direkt zum Kölner Dom Vom Schachbrett direkt zum Kölner Dom

Es mag eigenartig klingen, aber an Klimawandel, Klimakatastrophe und eine sich erhitzende Erde dachte vor zehn Jahren noch kaum jemand, wenn es hierzulande mal extreme Wetter gab. Man nahm es hin mit einem Huch, ein Starkregen, oder Ui, eine Überschwemmung. Oder einem verwunderten Nanu, was für eine Dürre dieses Jahr, aber das wird schon wieder.

Heute dagegen zieht man schon gleich etwas mehr den Kopf ein und äugt skeptisch gen Himmel, wenn sich Regen ankündigt. Mag es doch vielleicht ein Starkregen werden, stundenlange massive Wassermassen. Die schlimmen Überflutungen aus dem letzten Sommer haben wir ja noch vor Augen.

Eine frühe Daseinsform des Starkregens überkam auch das Kölner Open 2011, gespielt im charmanten Straßenbahndepot am Thielenbruch.

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Olaf Steffens

Olaf Steffens, Diplom-Handelslehrer, unterrichtet an einer Bremer Berufsschule. FIDE-Meister seit 1997, ELO um die 2200, aufgewachsen in Schleswig-Holstein. Spielte für den Schleswiger Schachverein von 1919 (moinmoin!), den MTV Leck (hoch an der dänischen Grenze!), den Lübecker Schachverein, die Bremer Schachgesellschaft und nun für Werder Bremen.

Seit 2012 Manager des Schachbundesliga-Teams des SV Werder Bremen.

Größte Erfolge:
Landesmeister von Schleswig-Holstein 1994, Erster Deutscher Amateur-Meister 2002, 5.Platz beim letztenTravemünder Open 2013, und Sieger des Bremer Hans-Wild-Turniers 2018.

Größte Misserfolge:
Werd´ ich hier lieber nicht sagen!

Größte Leidenschaften:
früh in der Partie irgendetwas mit Randbauern und/ oder g-Bauern auszuprobieren und die Partie trotzdem nicht zu verlieren – klappt aber nicht immer.

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