Gruß aus Texas

Mit einem Schwarzsieg über den bis dahin führenden Wesley So hat sich Georg Meier im texanischen Lubbock nach vier von zehn Runden an die Spitze gesetzt. Zsuzsa Polgar ist die Gastherrin, von ihrer über das Turnier reichlich informierenden Website stammt dieses schöne Foto:

Es ist kein Geheimnis, dass der vom Deutschen Schachbund enttäuschte Trierer seinen Trip in die USA nutzt, um die Lage dort zu sondieren. Ein Unistipendium wäre für ihn sicher drin. Leonid Kritz, ebenfalls ein ausgesonderter Nationalspieler, ist den gleichen Weg vor zwei Jahren gegangen. Ein erfolgreiches Turnier würde allerdings eher dafür sprechen, dass Meier beim Schach bleibt.

Nachtrag Nanking: Hätte Topalow Wang Yue in der letzten Runde nicht noch beschissen, wäre er nicht nur nach langem mal wieder alleine Letzter geworden sondern elomäßig auch zusammen mit Grischtschuk Nummer sechs bis sieben. Seine Eröffnungsqualitäten ließ der Bulgare in Nanking nur gegen Anand aufblitzen, als er mit einer mit einem Springeropfer verbundenen Idee als Schwarzer zu einem Dauerschach kam.

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