Korchnoi - Karpov 1978: Die WM im Kino

Viktor Korchnoi, IBM-Turnier Amsterdam 1972 Viktor Korchnoi, IBM-Turnier Amsterdam 1972 (Foto: Anefo, CC0, Niederländisches Nationalarchiv via Wikimedia Commons)

Der große Kino-Schach-Herbst hat begonnen – nicht nur gehen die Ligen allenthalben wieder los, auch in den Lichtspielhäusern werden nun großartige Züge gezeigt.
Los ging es bereits mit einer vielgelobten und leicht dystopischen Verfilmung von Stefan Zweigs Schachnovelle, die bei Chessbase von André Schulz ausführlich besprochen und gewürdigt wird. Es lohnt ein Blick!

Auch in Russland drehte man dieser Tage etwas Filmisches mit Schach, ging dabei aber nicht in die finsteren Nazijahre zurück, sondern in die hippen 1970er. Obwohl, waren denn auch die Schachspieler hip in den späten Siebzigern? Jedenfalls hatten sie coole Brillen, rauchten, trugen elegant-legére Kleidung – und spielten selbst ohne Computerhilfe sensationelles Schach.

Weiterlesen bei den Veganen Schachkatzen. de
 
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Olaf Steffens

Olaf Steffens, Diplom-Handelslehrer, unterrichtet an einer Bremer Berufsschule. FIDE-Meister seit 1997, ELO um die 2200, aufgewachsen in Schleswig-Holstein. Spielte für den Schleswiger Schachverein von 1919 (moinmoin!), den MTV Leck (hoch an der dänischen Grenze!), den Lübecker Schachverein, die Bremer Schachgesellschaft und nun für Werder Bremen.

Seit 2012 Manager des Schachbundesliga-Teams des SV Werder Bremen.

Größte Erfolge:
Landesmeister von Schleswig-Holstein 1994, Erster Deutscher Amateur-Meister 2002, 5.Platz beim letztenTravemünder Open 2013, und Sieger des Bremer Hans-Wild-Turniers 2018.

Größte Misserfolge:
Werd´ ich hier lieber nicht sagen!

Größte Leidenschaften:
früh in der Partie irgendetwas mit Randbauern und/ oder g-Bauern auszuprobieren und die Partie trotzdem nicht zu verlieren – klappt aber nicht immer.

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