Von Dortmund nach Wien

by on31. Juli 2011
Kramniks Sieg war zu erwarten, Fröwis´ nicht Kramniks Sieg war zu erwarten, Fröwis´ nicht www.rheintalschach.ch
Dortmund hat viel Kampfschach und einen überragenden Sieger Kramnik geboten. Was bleibt sonst? Nakamuras Formkrise, Meiers schmerzvolle, aber für sein Weiterkommen nützliche Lektionen, Naiditschs Abwesenheit, eine gegenüber früheren Jahren in schachlicher Sicht deutlich verbesserte Pressearbeit. Unterm Strich meine ich: eindeutig eine der besseren Auflagen der Schachtage aka Sparkassen-Chess-Meeting.
 
Meine Aufmerksamkeit gilt jetzt wieder dem österreichischen Schach. An diesem Sonntag endet die Staatsmeisterschaft mit einem verdienten Außenseitersieg. Georg Fröwis, ein 21jähriger Vorarlberger, profitierte freilich in der Schlussrunde davon, dass Favorit Shengelia in Zeitnot statt stellungsgerecht die Züge zu wiederholen (und sich mit einem geteilten ersten bis dritten Platz bei schlechtester Buchholz abgibt) die Brechstange auspackt und rasch eingeht, so dass er  sich um einen halben Punkt vom buchholzbesseren Andreas Diermair absetzen kann. Fröwis hat eine IM-Norm deutlich übererfüllt, auch Schachinger und Schwabeneder haben IM-Normen geschafft. Bereits ab Mittwoch geht der Staatsmeister seine nächste Norm an, bei einem von mir organisierten IM-Turnier im Stilwerk Wien. Bis 11. August täglich ab 14 Uhr. Zuschauer sind herzlich willkommen. Im Internet gibt es eine Turnierpräsenz und eine Ergebnisseite.  
 
  

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