Die Bermuda-Inseln – zwischen Piratennest und Disneyland

by Michael Dombrowsky on28. Oktober 2017
Anleger in St. George Anleger in St. George Michael Dombrowsky

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Live vom Atlantik

Die Bermudas haben eine mehr als fünfhundertjährige wechselvolle Geschichte hinter sich. Ewig lange ist die Inselkette Teil von Großbritannien, wenn auch heute mit einer autonomen Regierung. Für die englische Flotte waren die nordkaribischen Inseln ein wichtiger Stützpunkt. Von dort konnten sie den britischen Handelsschiffen Geleit oder Hilfe gegen Piraten bieten.

Die Freibeuter kamen unter anderem von – den Bermudas. Die Inselbewohner kaperten die Schiffe allerdings nicht, sondern lockten sie mit falschen Leuchtfeuern in die zahlreichen Riffs. Dort gestrandet und beschädigt wurden sie von Mannschaft und Offizieren verlassen – nach Seerecht von diesem Moment an ohne Besitzer. Das war dann der große Augenblick der Inselbewohner.

Heutzutage geht es gesitteter zu. St. George und die Hauptstadt Hamilton bestehen überwiegend aus Häusern, die im Kolonialstil gebaut sind und deren Besitzer viel Mut zur Farbe besitzen. Heute ist der Tourismus eine Haupteinnahmequelle. Außerdem hat man Banken.

Nach dem Ausflug in das Paradies der Taucher wurde die letzte Runde des Atlantik-Turniers gespielt. Auch in der siebten Runde blieb der Däne Julius Moelvig siegreich und gewann das Turnier mit sechs Punkten aus sieben Partien mit einem Punkt Vorsprung. Hier seine Partie gegen Dr. Holger Käsemann aus Essen. Alle Resultate, alle Preisträger und die Tabelle sind im folgenden Schlussbericht zu finden.

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Kirche in Hamilton 

 
Hamilton 650x365
Einer von vielen Yachthäfen
 

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