König über Bord

by on13. Dezember 2011

koenigueberbordEs erstaunt immer wieder aufs Neue, zu welch herausragenden Schöpfungen Studien- und Problemkomponisten in der Lage sind. Dabei erfahren Sie nur eine sehr geringe Würdigung ihrer harten, zeitintensiven Arbeit, denn nur eine kleine Anzahl Schachenthusiasten erfreut sich daran. Schade eigentlich, denn gute Aufgaben unterstützen in großem Maße das schachliche Vorwärtskommen.

Bei unserem heutigen Beispiel ist der weiße König irgendwie abhanden gekommen.
Finden Sie heraus, wo er stehen muss und wer am Zug ist.

Komponist: R. Smullyan, Manchester Guardian, 1957

ZUR LÖSUNG

Jörg Hickl

Großmeister, Schachtrainer, Schachreisen- und -seminarveranstalter.
Weitere Informationen im Trainingsbereich dieser Website
oder unter Schachreisen

Webseite: www.schachreisen.eu

Kommentare   

#1 Jörg Hickl 2011-12-16 18:29
Die Lösung des Problems ist nun verfügbar.
#2 Losso 2011-12-19 15:00
Da sprechen Sie ein großes Wort gelassen aus. Die Erfolge der deutschen Schachkomponisten erscheinen nicht auf der Homepage des DSB. Nicht einmal auf die-schwalbe.de findet man sie. Das Gleiche gilt aber auch für Problemlösemeisterschaften.

Komponisten haben es übrigens gern, wenn es eine Quellenangabe unter nachgedruckten Kompositionen gibt. Dieses Stück roch von Anfang an nach ep-Schlag, oder?
#3 Jörg Hickl 2011-12-19 16:39
Vielen Dank für den Hinweis, die Quelle ging glatt vergessen:
Komponist: R. Smullyan, Manchester Guardian, 1957.

Und es roch wirklich etwas nach e. p. - allerdings nur für Leute, die sich häufiger mit solchen Aufgaben beschäftigen. Für alle anderen liegt hier eine große Herausforderung.

Viele "schachliche Minderheiten" sind auf der DSB-Site stark unter-, wenige überrepräsentiert.
Allerdings greift man mit der soeben eingegangenen Pressemeldung das Fernschach gerade wieder einmal auf.

Vielleicht aber wieder eine nicht besonders glückliche Aktion, die erneut zu Diskussionen anregt, handelt es sich doch dabei um einen Hinweis auf einen Artikel eines Schachmagazins. Nach dem "Krieg" der Publikationen entschied sich der DSB vor gut zwei Jahren, keine Werbung für Schachmagazine mehr zu machen. Mal sehen, ob dies die anderen wieder auf den Plan ruft.

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